PV Thermographie

PV Thermographie

 

Thermographie von PV-Anlagen

 

Fotolia_98921080_S

 

Bei der Prüfung von PV-Modulen auf vorhandene Schäden hat sich das Thermographieverfahren als schnelle und preiswerte Alternative durchgesetzt.

 

Die Prüfung erfolgt berührungslos, so dass die PV-Anlage während der Prüfung nicht abgeschaltet werden muss. Die Thermographiekamera wandelt die reflektierte Infrarotstrahlung des Moduls in ein für das menschliche Auge sichtbare Bild um. Die Thermographiebilder zeigen im Fehlerfall Farbunterschiede auf dem Bild an, die von unterschiedlichen Temperaturen auf der Moduloberfläche herrühren. Auf diese Weise kann man beispielsweise Hot Spots oder die Auswirkung von defekten Bypassdioden erkennen.

 

Oftmals lassen sich durchs bloße Auge defekte Module nicht bemerken und der dadurch entstehende Mindertrag als Folge geringerer Sonneneinstrahlung interpretiert.

Generell ist es sinnvoll, nach Fertigstellung und vor der Abnahme der PV-Anlage diese von einem unabhängigen Experten untersuchen zu lassen. Dann hat man auch die Gewähr, dass man eine Anlage erhält, die an dem Standort den maximalen PV-Ertrag erzielt. Eine weitere Überprüfung sollte vor Ende der Gewährleistungszeit, bei Aufdachanlagen von 2 Jahren, durchgeführt werden, um ggf. vorhandene Mängel anzuzeigen.

 

Energieausweis2