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Ihre Fragen zur Thermographie - Meine Antworten

 

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Außen- oder Innen Thermographie?

Thermogramme können – abhängig von der Gebäudefassade- sowohl von außen als auch vom Inneren des Hauses erstellt werden. Bei Gebäudefassaden, hinter denen Luft zirkuliert, wie zum Beispiel bei den meisten Klinkerfassaden in Norddeutschland, ist nur eine Innenthermographie möglich. In diesem Fall werden Temperaturmessungen von der Innenseite der Außenwände vorgenommen.

Bei anderen Fassaden werden Thermographieaufnahmen von außen bevorzugt, weil von dort aus die Wände in Gänze sichtbar sind. Von mehreren Standorten rund um das Gebäude werden die Außenwände auf Schwachstellen untersucht. Dachflächen können nur aufgenommen werden, wenn der Sichtwinkel der Kamera es zulässt. Hier kommt dann ein Stativ zum Einsatz.

 

Welche Voraussetzungen sollten für die Außenthermographie vorliegen?

Die Witterung muss klar, trocken und möglichst windstill sein. Daher wird die Gebäudethermographie nur in den kalten Monaten durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Messung muss eine Differenz zwischen Gebäudeinnentemperatur und Außentemperatur von mindestens 15°C bestehen. Dies ist bei Außentemperaturen unter 5° C der Fall. Optimale Ergebnisse werden erreicht, wenn  die Gebäudeinnentemperatur möglichst in allen Räumen für einen Zeitpunkt von 12 Stunden vor den Thermographieaufnahmen konstant auf 20 °C gehalten wird. Die Erstellung der Thermogramme erfolgt im Dunkeln vor Sonnenaufgang oder frühestens 2 Stunden nach Sonnenuntergang, weil die Tageseinstrahlung die Ergebnisse verfälschen kann. Die vom Gebäude aufgenommene Sonnenwärme muss zunächst abkühlen.

Rund um das Haus sollten möglichst viele Standorte mit freier Sicht auf die Außenfassade im Abstand von circa 10 Metern zur Wandfläche zugänglich sein. Die Außenwände dürfen nicht durch Bäume, Sträucher oder Ranken verdeckt sein. Vorhandene Bauunterlagen sind bei dem Vororttermin bereitzuhalten.

 

Welche Voraussetzungen sollten für eine Innenthermographie vorliegen?

Die Innenthermographie erfolgt ebenfalls in der Dunkelheit, um eine Erwärmung der Außenwände durch die Sonne zu vermeiden. Zum Zeitpunkt der Messung muss eine Differenz zwischen Gebäudeinnentemperatur und Außentemperatur von mindestens 15°C bestehen. Optimale Ergebnisse werden erreicht, wenn die Gebäudeinnentemperatur möglichst in allen Räumen für einen Zeitpunkt von 12 Stunden vor der Innenthermographie konstant auf 20 °C gehalten wird. Möbelstücke, Verkleidungen und Gardinen sollten bereits 12 Stunden vor der Innenthermographie von den Wänden gerückt und abgehängt werden, damit ausreichend Platz für die Durchführung der Thermographie besteht und optimale Ergebnisse erreicht werden. Vorhandene Bauunterlagen sind bei dem Vororttermin bereitzuhalten.